Neuigkeiten aus dem Departement

Nanowaage für einzelne Zellen

Ein interdisziplinäres Team der Universität Basel, der ETH Zürich und des University College in London hat eine neue Methode entwickelt, mit der sich die Masse einzelner lebender Säugetierzellen in einem Zellverbund analysieren lässt. Die auf winzigen Federbalken beruhende Technik erfasst die Zellmasse in Millisekunden Schritten über mehrere Tage mit einer Genauigkeit von wenigen Picogramm. Die Wissenschaftler konnten mit der neuen Technik erstmals beobachten, dass die Zellmasse innerhalb von Sekunden fluktuiert. Diese Erkenntnisse und die neue Plattform liefern fundamentale Erkenntnisse über die Regulierung der Zellmasse und wie diese im Krankheitsfall gestört ist. Die Studie wurde heute in der Wissenschaftszeitschrift «Nature» vorgestellt.

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Sternstunde für Astrophysiker - Interview mit Friedrich Thielemann

Just als der Basler Astrophysiker Friedrich Thielemann den Wissenstand über die Verschmelzung von Neutronensternen in einem Übersichtsartikel zusammenfasste, konnten Forscher das astronomische Ereignis erstmals beobachten. Im Interview beschreibt er, wie Vorhersagen und Beobachtungen zusammenpassen und weshalb das Ereignis unser Verständnis des Universums verändern wird.

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Quantensensoren entschlüsseln magnetische Ordnung in neuartigem Halbleitermaterial

Physiker konnte erstmals eine spiralförmige magnetische Ordnung in einem multiferroischen Material abbilden. Diese gelten als vielversprechende Kandidaten für zukünftige Datenspeicher. Der Nachweis gelang den Forschern mit selbst entwickelten Quantensensoren, die elektromagnetische Felder im Nanometerbereich analysieren können und an der Universität Basel entwickelt wurden. Die Ergebnisse von Wissenschaftlern des Departements Physik und des Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel sowie der Universität Montpellier und Forschern der Universität Paris-Saclay wurden in der Zeitschrift «Nature» veröffentlicht.

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Mit Spiegeln zur besseren Qualität von Lichtteilchen

Wissenschaftlern vom Departement Physik der Universität Basel und vom Swiss Nanoscience Institute ist es gelungen, die Qualität von einzelnen Photonen, die durch ein Quantensystem generiert werden, drastisch zu verbessern. Die Wissenschaftler konnten damit eine zehn Jahre alte theoretische Vorhersage erfolgreich umsetzen. Mit dieser Arbeit, die kürzlich in Physical Review X veröffentlicht wurde, kommen sie zukünftigen Anwendungen in der Quanteninformationstechnologie einen wichtigen Schritt näher.

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Schneller Quantenspeicher für Photonen

Physiker der Universität Basel haben einen Speicher für Photonen entwickelt. Diese

Quantenteilchen bewegen sich mit Lichtgeschwindigkeit und eignen sich daher für schnelle

Datenübertragung. Den Forschenden ist es gelungen, sie in einem Atomgas zu speichern und

wieder auszulesen, ohne dass sich ihre quantenmechanischen Eigenschaften zu stark verändert

haben. Die Speichertechnik ist einfach und schnell und könnte in einem zukünftigen Quanten-

Internet Verwendung finden, wie die Forscher in der Fachzeitschrift «Physical Review Letters»

berichten.

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Jelena Klinovaja und Ilaria Zardo erhalten EU-Fördergelder in Millionenhöhe

Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat den Professorinnen Jelena Klinovaja und llaria Zardo vom Departement Physik der Universität Basel je einen ERC Starting Grant zugesprochen. Damit erhalten die beiden Physikerinnen in den kommenden fünf Jahren bis zu 1,5 Millionen Euro für ihre ambitionierten Forschungsprojekte.

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Manipulation des Elektronenspins ohne Informationsverlust

Physiker haben eine neue Technik entwickelt, um auf einem Chip den Elektronenspin mit elektrischen Spannungen zu steuern. Mit der neu entwickelten Methode kann der Zerfall des Spins unterdrückt, die enthaltene Information erhalten und über vergleichsweise grosse Distanzen übermittelt werden. Das zeigt ein Team des Departement Physik der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts in einer Veröffentlichung in Physical Review X.

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