Neuigkeiten aus dem Departement

Quantensensoren entschlüsseln magnetische Ordnung in neuartigem Halbleitermaterial

Physiker konnte erstmals eine spiralförmige magnetische Ordnung in einem multiferroischen Material abbilden. Diese gelten als vielversprechende Kandidaten für zukünftige Datenspeicher. Der Nachweis gelang den Forschern mit selbst entwickelten Quantensensoren, die elektromagnetische Felder im Nanometerbereich analysieren können und an der Universität Basel entwickelt wurden. Die Ergebnisse von Wissenschaftlern des Departements Physik und des Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel sowie der Universität Montpellier und Forschern der Universität Paris-Saclay wurden in der Zeitschrift «Nature» veröffentlicht.

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Mit Spiegeln zur besseren Qualität von Lichtteilchen

Wissenschaftlern vom Departement Physik der Universität Basel und vom Swiss Nanoscience Institute ist es gelungen, die Qualität von einzelnen Photonen, die durch ein Quantensystem generiert werden, drastisch zu verbessern. Die Wissenschaftler konnten damit eine zehn Jahre alte theoretische Vorhersage erfolgreich umsetzen. Mit dieser Arbeit, die kürzlich in Physical Review X veröffentlicht wurde, kommen sie zukünftigen Anwendungen in der Quanteninformationstechnologie einen wichtigen Schritt näher.

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Schneller Quantenspeicher für Photonen

Physiker der Universität Basel haben einen Speicher für Photonen entwickelt. Diese

Quantenteilchen bewegen sich mit Lichtgeschwindigkeit und eignen sich daher für schnelle

Datenübertragung. Den Forschenden ist es gelungen, sie in einem Atomgas zu speichern und

wieder auszulesen, ohne dass sich ihre quantenmechanischen Eigenschaften zu stark verändert

haben. Die Speichertechnik ist einfach und schnell und könnte in einem zukünftigen Quanten-

Internet Verwendung finden, wie die Forscher in der Fachzeitschrift «Physical Review Letters»

berichten.

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Jelena Klinovaja und Ilaria Zardo erhalten EU-Fördergelder in Millionenhöhe

Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat den Professorinnen Jelena Klinovaja und llaria Zardo vom Departement Physik der Universität Basel je einen ERC Starting Grant zugesprochen. Damit erhalten die beiden Physikerinnen in den kommenden fünf Jahren bis zu 1,5 Millionen Euro für ihre ambitionierten Forschungsprojekte.

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Manipulation des Elektronenspins ohne Informationsverlust

Physiker haben eine neue Technik entwickelt, um auf einem Chip den Elektronenspin mit elektrischen Spannungen zu steuern. Mit der neu entwickelten Methode kann der Zerfall des Spins unterdrückt, die enthaltene Information erhalten und über vergleichsweise grosse Distanzen übermittelt werden. Das zeigt ein Team des Departement Physik der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts in einer Veröffentlichung in Physical Review X.

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Kopplung von Nanotrompete mit Quantenpunkt erlaubt exakte Positionsbestimmung

Wissenschaftlern aus dem Netzwerk des Swiss Nanoscience Institutes und des Departement Physik der Universität Basel ist es gelungen, einen winzig kleinen Quantenpunkt mit einem tausendfach grösseren trompetenförmigen Nanodraht zu koppeln. Über die Wellenlänge des Lichts, das vom Quantenpunkt ausgesendet wird, lässt sich die Bewegung des Nanodrahtes mit einer Empfindlichkeit von 100 Femtometern detektieren. Umgekehrt kann durch Anregung des Quantenpunktes mit einem Laser die Schwingung des Nanodrahtes beeinflusst werden. «Nature Communications» hat die Ergebnisse veröffentlicht.

 

 

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Die diesjährigen Gewinner der goldenen Kreide, des goldenen Korrekturstiftes und des goldenen Massstabes sind bekannt!

Die diesjährigen Gewinner der goldenen Kreide, des goldenen Korrekturstiftes und des goldenen Massstabes sind bekannt!

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Grosszügige Unterstützung für neues Exzellenz-Zentrum in der Quantenphysik

Die Georg H. Endress Stiftung unterstützt das Projekt «Quantum Science and Quantum Computing» der Universität Basel und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit bis zu zehn Millionen Franken über zehn Jahre. Das neue Exzellenz-Zentrum unter dem Dach von Eucor – The European Campus stärkt die Vorreiterrolle der beiden Universitäten im Bereich der Quantenphysik.

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Neue Methode zur Charakterisierung von Graphen

Wissenschaftler haben eine neue Methode entwickelt, um die Eigenschaften von Graphen ohne das Anlegen störender elektrischer Kontakte zu charakterisieren. Damit lassen sich gleichzeitig der Widerstand und die Quantenkapazität von Graphen sowie von anderen zweidimensionalen Materialien untersuchen. Dies berichten Forscher vom Swiss Nanoscience Institute und Departement Physik der Universität Basel im Wissenschaftsjournal «Physical Review Applied».

 

 

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